BIENENWERKSTATT

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APITHERAPIE

APITHERAPIE bedeutet Heilung durch Bienenprodukte


Apitherapie wird zunehmend populärer, auch die Medizin beschäftigt sich wieder vermehrt damit. ABER!!! - - -  Warum erst krank werden? ? ?Bienenprodukte rechtzeitig verwendet könnten vielen Beschwerden vorbeugen und sie erst garnicht entstehen lassen.


 

Am 27.Oktober 2008 referierte Prof.Dr.Eberhard Bengsch vom Max-Planck-Institut München bei seinem fast dreistündigen Vortrag in Wien über dieses Thema.

Unter Zugrundelegung von 60 Billionen Körperzellen, davon 15 Billionen rote Blutkörperchen und hier wieder 20 Millionen wirksame Substanzen pro Zelle - beschrieb er Molekularbiologie als noch wesentlich komplexer als Chemie.

Er verwendete als Illustration das Beispiel eines Baumes - also starker Stamm mit großer Krone und an den äussersten Spitzen eben die unzählichen kleinen Zweige. Diese kleinen Zweige erklärte er als Gegenstand unzähliger wissenschaftlicher Untersuchungen und auch vieler Erfolge. Aber, so unterstrich er, die Menge dieser kleinen Zweige sei unabsehbar. Mehr noch - jeder Zweig würde mit jedem Zweig und Blatt in Verbindung stehen und korrespondieren. Eine vernetzte Wechselwirkung die nicht mehr fassbar ist.

Er fasste dies in dem bündigen Statement zusammen:

"Molekularbiologie erklärt - aber heilt nicht!

Apitherapie - genau umgekehrt!"

Im Beispiel mit dem Baum stelle Apiherapie - den Stamm dar, denn die Wirksubstanzen der Bienenprodukte seien dieselben die in unserem Körper ihre Arbeit verrichten.


In den letzten 10-15 Jahren ist das Interesse an Apitherapie weltweit stark gestiegen und es existieren eine ständig wachsende Anzahl von Vereinen und Instituten die sich dem Thema widmen.

Apitherapiefähige Bienenprodukte sind ein Begriff der in diesem Zusammenhang neu entstanden ist, eine Richtung vorgibt - aber noch am Anfang steht.

Aber der Anfang ist gemacht und wir folgen unserem Leitmotiv:

"Alles kann man verbessern."

 

Die Medizin in West- und Osteuropa ist in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene Wege gegangen: Während im Westen milliardenschwere Forschung durch die bekannten Pharmafirmen betrieben wurde um immer kompliziertere künstliche Medikamente zu entwickeln, hat man im Osten versucht die bekannten Wirkungen von Naturheilmitteln wissenschaftlich zu untersuchen. Besonders in der ehemaligen UdSSR und in Rumänien hat man dabei das Augenmerk auf die Apitherapie - die Heilung durch Mittel aus dem Bienenvolk - gerichtet. So wird in Rumänien seit 50 Jahren und in Rußland seit 60 Jahren Apitherapie praktiziert. In Japan betreibt man seit 1920 Apitherapie, dort hat man mit Bienenstichbehandlungen an Akupunkturpunkten begonnen, man nennt diese Vorgehensweise dann Apipunktur. In Rumänien, wo die Apitherapie neben anderen Naturheilverfahren, wie der Phyto- und Aromatherapie, gleichberechtigt neben der Schulmedizin besteht, existieren nach Auskunft von Dr. Stângaciu auch einige Apitherapie-Kliniken, so z.B. in Bukarest.

In den Rubriken - BIENENPRODUKTE - KÖRPERPFLEGE - SONNENSCHUTZ - usw. gehen wir auf die einzelnen Substanzen und ihre Verwendung näher ein.

 Hier auf den APITHERAPIE SEITEN wollen wir nur auf jene speziellen Herstellungs - und Verwendungsmodalitäten eingehen die dort nicht, oder nur unzureichend behandelt werden können.

DREI in EINEM !

                        1, Honig

                             2, Blütenpollen

                                  3, Propolis

Propolis Honig mit Blütenpollen 

Ein Wirkstoffkomplex der es in sich hat und das für gerade mal ca. 35 Cent am Tag. Der Preis von ein paar Zuckerln.

Es geht hier mehr um Wissen als um Kosten.

(ergänzende Beschreibungen unter > BIENENPRODUKTE - Blütenpollen<)

Blütenpollen und Propolis sind hier homogen in einem Creme-Honig eingerührt um die Konsistenz zu gewährleisten. (- in einem flüssigen Honig würde sich der Pollen absetzen)

Ein Glas reicht im Normalfall ca. einen Monat. Natürlich kann die Dosis (da es sich um ein Naturprodukt und Lebensmittel handelt) unbedenklich erhöht werden wenn nötig. 

Und so bringen die Bienen den Pollen heim und lagern ihn.

Pollenfarben und Pollensorten 

Bild: Heimkehrende Pollensammlerinnen und verschieden bunte Pollensorten in der Wabe und auf Bienen.

Spiel: Finde den gelben, blauen und roten Pollen in der Wabe.

(Hinweis: Im Fotoalbum ist eine Wabe mit schönem gelben und auch dem selteneren blauen Blütenpollen abgebildet)

Blütenpollen als Nahrungsergänzung für Kinder und Jugendliche

Oberstes Ziel bei der Kinderernährung muss sein, den Anteil an Vollkornprodukten, Milchprodukten, Obst und Gemüse, Honig und Blütenpollen zu steigern und den Anteil von künstlichen Nahrungsmittel zu senken. Im Blütenpollen enthaltenes Kalzium und Phosphor sorgen für ein kräftiges Gebiss und Magnesium unterstützt den Aufbau und die Entwicklung eines gesunden Knochenbaues. 
Wenn Kinder ein großes Verlangen nach Zucker haben, kann das bereits ein Hinweis sein, dass dem Kind etwas fehlt – vor allem Vitamin B1. Zucker ist ein Vitamin-B1-Räuber. Industriezucker hat die Eigenschaft ein immer größeres Verlangen auszulösen.

Während der Pubertät hilft das große Vitaminangebot im Pollen, die Entwicklung der lästigen Akne und sonstige hormonell bedingte Störungen zu bremsen. Durch das vorhandene Lecithin wird das kindliche bzw. jugendliche Nervensystem gestärkt und gleichzeitig der Gehirnstoffwechsel angeregt. Schon 2 Teelöffel Pollenkörner  runden die tägliche Vollwertnahrung ab.
So ernährte Kinder sind weniger „süßsüchtig“

PROPOLIS und ALLERGIEN  

Propolis gilt als ANTI - ALLERGEN das heißt es wird gegen viele Allergien mit Erfolg eingesetzt, sogar bei sehr hartnäckigen wurden bereits erstaunliche Erfolge erzielt.

Da es scheinbar nichts gibt wogegen man nicht allergisch sein könnte - gibt es auch Menschen die Propolis nicht vertragen. Ich persönlich kenne solche nur aus der Literatur, aber immerhin. Wer sicher gehen möchte probiert es einfach am Unterarm aus.

Bei den sehr häufigen Pollenallergien (Windbestäuberpollen) hat sich zusätzlich eine Desensibilisierung mit Propolis Honig mit Blütenpollen als sehr wirksam erwiesen. Man sollte mindestens einen Monat vor dem zu erwartenden Pollenflug mit dem Propolis Honig beginnen. Propolis Tropfen sollten schon viel früher zu einer Gewohnheit werden.

Aber auch andere vielfältige Allergien werden durch Propolis Tropfen gebessert oder verschwinden ganz. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele. Wir hören die Fallbeispiele sehr oft - und aus ganz verschiedenen Bereichen. 

Es hat sich auch bewährt Rohpropolis zu kauen, das ist aber nicht jedermanns Sache da es sehr zäh ist. Alternativ kann man auch kleine Kügelchen formen und einfach schlucken. Die Wirkung ist sehr zufriedenstellend.

 Die Tropfen sind einfacher zu nehmen. Man tropft sie auf die Zunge oder wenn das als zu scharf empfunden wird - auf ein Löfferl Honig. Auf Würfelzucker wie es oft empfohlen wird - davon raten wir ab. Das wäre kontraproduktiv.

Bezüglich der Dosierung gelten 3 x 10 Tropfen am Tag als der Standard, aber das kann nach Bedarf durchaus variiert werden. Wir erachten geringere aber häufigere Einnahmen als besser.

Propolis Tropfen aus der Bienenwerkstatt sind sehr konzentriert (leicht an der Farbe erkennbar) und stammen aus verschiedenen Trachtlagen was wir für sehr wichtig halten.

Auch der Propolis Honig mit Blütenpollen ist sehr konzentriert - und zum Unterschied zu den Tropfen - er schmeckt auch noch vorzüglich.

 

Zum Thema - ALLERGIEN - siehe auch unter BIENENPRODUKTE / Wabenhonig 

Natürliche Düfte (im Gegensatz zu synthetischen) sind ein Bestandteil der Aromatherapie und - bezogen auf die Stockluft eines Bienenvolkes auch von Apitherapie. Atembeschwerden (z.B.Asthma) können durch Inhalation von Stockluft wirksam gemildert und in vielen Fällen sogar geheilt werden. Zu diesem Zweck wird einfach ein mit einem Gitter versehener Atemschlauch in den Stock gehalten. Einatmen über den Mund - ausatmen durch die Nase.

Wem das nicht möglich ist wird geraten Wabenhonig zu essen und das Wachs lange zu kauen. Auch hier werden ätherische Substanzen freigesetzt - wenngleich natürlich nicht in derselben Konzentration. 

Biene auf Heckenrose

- - - kennen Sie den Duft frisch geschleuderten Honigs?

 Das ist Aromatherapie vom Feinsten.

Die Assoziation Blumen und Duft ist jedem geläufig - aber ebenso, nur weniger bekannt, ist der Zusammenhang von Duft und Bienen.

Honigwaben beim entdeckeln

Entdeckelung der Honigwaben

Honig Schleuder

Honig Schleuder

Würziger Honig gegen Grippe! 

Ein heilsamer Tipp für feuchtkalte Novembertage.
"Bei den ersten Anzeichen einer Grippe oder fiebrigen Erkältung:
Ingwerpulver und gemahlenen schwarzen Pfeffer zu gleichen Teilen vermischen. Davon einen halben Teelöffel mit einem Esslöffel Honig verrühren. Sobald sich eine Erkältung ankündigt, den Honig-Mix dreimal täglich einnehmen, zwei bis drei Tage hintereinander. Dazu viel Warmes trinken."
(Dr. Ananda Samir Chopra, Leitender Arzt der Habichtswaldklinik Ayuverda in Kassel - publiziert in BRIGITTE 21/2005 unter dem Titel "Pfeffer gegen Grippe")
 
Unsere Testperson meint dazu: "Ich habe es ausprobiert und so schnell wie diesmal hat die Nase noch nie aufgehört zu rinnen."
 

Imkereizentrum

 

Apiherapievortrag am 27.September in Neudörfl Bgld. beim Imkertreffen.

Vortragende: Miriam Wiegele aus Weiden Bgld.

Sie betonte dieVielseitigkeit von Blütenpollen und Gelee Royale wobei sie die Zellanregende Wirkung des Gelee Royale gegenüber dem Pollen besonders unterstrich.

Weiters empfahl sie Gelee Royale als natürliche Vorbeugung gegen Demens.

Honig bei Wundheilungen. Sie nimmt z.B. ein Kraut oder Kohlblatt, walzt es weich aus bestreicht es mit Honig und legt es auf Wunden oder schmerzende Stellen.

Sie empfahl die Einnahme von Waldhonig für die Atemwege, Akazie (Robinie) bei Sodbrennen und Edelkastanienhonig für Lymphe und Venen.

Lindenblütenhonig beschrieb sie als den Allrounder unter den Honigen.

Eine klare Abfuhr erteilte sie den neu aufgetauchten Begriff des "Medihonigs" (auch unter Manukahonig aus Neuseeland bekannt) und reihte die ihm zugeschriebene Überlegenheit kompromisslos als "Werbekampagne" ein.

Langsam kommt "Vergessenes" wieder ins Blickfeld.

Abseits von Wundern und Wundermitteln (so eine Bezeichnung würden wir selbst nicht verwenden) - wird aber die Tatsache mehr bewusst dass Honig (und Bienenprodukte allgemein) zu dem Kreis der letzten Schätze zählen die wir haben.

Übrigends, nur zur Klarstellung !!

Vitamine sind nicht die Stärke des Honigs - sonder vor allem seine Biofermente.

Für Vitamine ist Blütenpollen zuständig !!!

Bio - hat in diesem Zusammenhang nichts mit der Erzeugungsart zu tun sondern unterscheidet nur biologische und technische Fermente.

Fremente sind Katalysatoren und werden für die Stoffwechselprozesse im Körper benötigt.

Genau DAS macht Honig so wertvoll.

 

BIENENSTOCK - LUFT

Da und dort spricht es sich schon herum.

Die Rede ist vom Einatmen der Bienenstockluft. Es ist Balsam für die Atemwege und die Wirkungsweise ist noch nicht wirklich erforscht.

Aber man spürt es !!!

Dr. Jachimowitz ein ehemaliger Leiter der damaligen Bundeslehr und Versuchsanstalt für Bienenkunde in Wien, kam durch Arbeiten an geöffneten Bienenvölkern dahinter. Er litt an Asthma und nach den Arbeiten fühlte er sich immer besser. Schließlich steckte er einen Schlauch in ein Volk und atmete die Stockluft ganz gezielt ein.

Wie er mir noch selbst erzählte wurde er sein Leiden dadurch vollständig los.

Anfangs wurde ganz einfach ein mit einem Sieb bienendicht verschlossener Schlauch beim Flugloch reingesteckt.

Besser ist es aber wenn man einen Schlauchzugang im oberen Teil des Bienenstockes anbringt. Wenn die Waben dazu in Längsstellung ausgerichtet sind (Fachausdruck = Kaltbau) dann strömt stärker aufgeladene Luft durch den Schlauch da die Waben ja wie Lamellen wirken.

Man atmet dann durch den Mund ein und über die Nase aus.

Natürlich kann man auch eine Atemmaske verwenden wenn man will. Wesentlich ist dabei nur, nicht in den Stock hinein zu blasen.

 

5. Österreichische Apitherapie – Tagung 26. Jänner 2014 Klosterneuburg 

 

 250 Besucherinnen und Bsucher bei der 5. Österreichischen Apitherapietagung 2014  in Klosterneuburg 

Kommen wir noch einzig und alleine mit der Schulmedizin aus? Angesichts derart vieler Nebenwirkungen und Resistenzen muss diese Frage einfach erlaubt sein. Früher hieß es, dass für alles und jedes ein Kräutlein gewachsen sei. Daran hat sich im Prinzip auch nichts geändert. Es ist halt heute viel einfacher, rasch ein Pulverl aus der Apotheke zu holen, als sich zuerst einmal über die Alternativen Gedanken zu machen. Bei der 5. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie bekam man derart viele Einblicke in die Alternativen, dass man sich nur wundern kann, warum das nicht allgemeiner ärztlicher Standard ist. Wenn man das eingangs erwähnte Kräutlein weiter spinnt bis zu natürlichen Substanzen, die zur Verfügung stehen, landet man sehr rasch bei den diversen Bienenprodukten, wie Honig, Blütenpollen, Geleé Royale, Bienenwachs und vor allem beim Bienengift, dem so genannten Apitoxin. IM Dr. Roland Berger organisierte eine perfekte Veranstaltung, zu der der Präsident der Österreichischen Apitherapiegesellschaft IM Anton Reitinger über 300 Interessierte begrüßen konnte. 

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Seit mehreren Jahren bemüht sich der Vorstand der Österreichischen Apitherapiegesellschaft bereits, Dr. med. Dietrich Klinghardt für einen Vortrag zu gewinnen. Warum Dr. Klinghardt mehrere Preise als bester Alternativ-Mediziener weltweit bekam, demonstrierte er am Vormittag sehr eindrucksvoll. Das Thema, „Biologische Behandlung der Lyme-Borreliose mit Bienengift“, zeigte, wie unterschätzt die Borreliose doch ist. Seit 1982 praktiziert er in den Vereinigten Staaten mit dem Schwerpunkt der Behandlung chronischer Schmerzen. Wichtig war ihm dabei, die Ursachen zu erforschen und nicht nur die Auswirkungen zu bekämpfen. Schnell stieß er dabei an die Grenzen der konventionellen Medizin, eignete sich vielfältige alternative Methoden an, und entwickelte im Lauf der Jahre eigene Diagnose- und Therapieformen (Autonomer Regulationstest, Psycho- Kinesiologie, Mentalfeld-Therapien), die inzwischen als Klinghardt-Methode in die Medizin eingegangen sind. 

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Viele neue Erkenntnisse, die dann doch einigermaßen überraschten, wie zum Beispiel, dass die Hauptüberträger der Borrelien nicht wie immer behauptet die Zecken sind, sondern Spinnen, Mücken und Bremsen. Bei vielen Krankheiten, denen eine neurologische Ursache zugeschrieben wird, konnte Dr. Klinghardt nachweisen, dass bei den Patienten immer Borreliose-Spirochäten im Gehirn zu finden waren. Nach längerer Behandlung mit Apitoxin und einem Getränk aus  Grapefruit, Propolis, Honig, Blütenpollen, Vitamin B5 und noch ein paar Ingredienzien konnte in fast allen von ihm geschilderten Fällen eine Besserung des Allgemeinzustandes erzielt werden. Multiple-Sklerose, Alzheimer, Parkinson, ALS, aber auch Magersucht oder Autismus sollten nach den Aussagen von Dr. Klinghardt überdacht und neu bewertet werden. Auch bei Krebspatienten kann eine Behandlung mit Produkten aus der Apotheke der Natur zu einem sehr guten Erfolg führen. 

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Die unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten von Bienenprodukten zeigten, wie vielfältig und einfach derartige Behandlungen sein können. Propolis wirkt zum Beispiel gegen Gedächtnisschwäche. Allerdings ist die Verabreichung in der reinen alkoholischen Lösung nicht so effizient, wie eine Mischung mit mehreren weiteren Komponenten, wie zum Beispiel auch mit Honig. Bandscheibenprobleme lassen sich sehr gut mit Bienengift behandeln. Es gibt laut Dr. Klinghardt keinen anderen Wirkstoff, der Borrelien besser bekämpft, als das Melittin im Bienengift. 

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Am Nachmittag gab dann Prof. Dr. med. Matthias Kunth zunächst Einblicke in die Zusammenhänge der Immunabwehr aus der Sicht der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Es besteht, laut seinen Aussagen, ein sehr großer Zusammenhang zwischen Oberflächenenergie eines Menschen und der Immunabwehr. Wobei zur Oberfläche auch sämtliche Körperhöhlen, wie zum Beispiel der Dickdarm gehören. Der Darm ist nämlich nicht nur ein Verdauungsorgan, sondern auch gleichzeitig ein Sinnes- und Immunorgan, welches natürlich auch zur Energiegewinnung benötigt wird. Dr. Kunth führte aus, dass zirka 90% der Informationen zwischen Darm und Gehirn vom Darm ausgehen. Vom Gehirn werden über das Nervensystem nur 10% zum Darm gesendet. Ein Beweis für die Wichtigkeit des Darmes. 

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Hochaktive Sauerstoffmoleküle, die so genannten freien Radikale, werden durch Stress, Umweltgift, sowie auch durch konventionelle Medikamente hervor gerufen. Abhilfe dagegen schafft die Propolis, welche ein Heilmittel mit antioxitativer Wirkung ist. Das umfassende Spektrum der Propolis im Alltag der ärztlichen Praxis ist schon beeindruckend. Laut Dr. Kunth ist Propolis sogar virenhemmend. Die Medizin hat immer mehr mit antibiotikaresistenten Bakterien zu tun. 

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Sowohl die unterschiedlichen Formen von Herpes, wie zum Beispiel auch die Gürtelrose lassen sich hervorragend mit Propolis behandeln. Selbst eine gewisse Wirkung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall kann nachgewiesen werden. Dr. Kunth meint daher, dass man ab der Lebensmitte täglich, morgens und abends je 15 Tropfen Propolis zu sich nehmen sollte. Wenn man dann noch ca. 5 bis 7% Weihrauch dazu mischt, wirkt das zusätzlich hervorragend gegen Gelenksentzündungen. 

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Nach Dr. Kunth sprach Rosemarie Bort über „Hilfe durch Bienenprodukte bei Atemwegserkrankungen“. Rosemarie Bort ist diplomierte Heilpraktikerin und Autorin des Buches „Honig, Pollen, Propolis“ und gründete 2012 das Netzwerk Bienenheilkunde Mediapis. Neben dem normalen Verzehr von Honig gibt es noch unzählige weitere Anwendungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Inhalation, Brustwickel oder Honigmassagen. Als Beispiel nannte sie Nebenhöhlenprobleme. Neben der Inhalation verschafft eine Massage vom Auge in Richtung Kiefer Linderung. Die Bienenstockluft vereint unheimlich viele Wirkstoffe direkt aus dem Bienenvolk und wirkt daher pflegend auf die Schleimhäute der Atemwege und auf die Bronchien. Beschwerden bei Krankheiten wie Heuschnupfen, Asthma, chronischer Bronchitis, Lungenentzündung und sogar COPD lassen sich mit Bienenprodukten lindern. 

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Dr. med. Andreas Dabsch und Dr. med. Edmund Blab referierten abschließend über „Immunstörungen und ihre Regulation mit Hilfe der Apitherapie“. Dr. Dabsch, der vielen Tagungsteilnehmern aus dem Vorjahr bekannt ist, erklärte Mechanismen, die für die Regulierung des Immunsystems verantwortlich sein können. Stress zum Beispiel ist eine Reaktion auf Gefahr. Gefahr irgendwo zu versagen, Gefahr sich zu verletzen oder nicht Herr über eine bestimmte Situation zu sein. Der menschliche Körper kennt 3 mögliche Reaktionen: Angriff, Flucht oder tot stellen (auch im übertragenen Sinn). Alle nicht unmittelbar benötigten Systeme werden herunter gefahren. Auch das Immunsystem. Das erklärt auch, warum man in Stresssituationen besonders krankheitsanfällig ist. 

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Dr. Blab zeigte anhand von praktischen Beispielen, wie die Apitherapie konventionelle Therapien unterstützen oder sogar ganz ersetzen kann. Bereits nach 4 Anwendungen war zum Beispiel ein älterer Patient mit schwerer Polyarthrose entzündungsfrei. Ein Mann, der seit 18 Jahren an Multipler Sklerose mit starken Sprach- und Sehstörungen sowie an Spastik leidet, kann nach längerer Therapie mit Bienengift und Geleé Royale, gepaart mit weiteren Therapien, wieder frei stehen, lesen und deutlich sprechen. Seit längerer Zeit trat keine Verschlechterung mehr ein.  

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Um den Österreichischen Imkern die Gelegenheit zu geben, für die medizinische Anwendung produzieren zu können, fand am Tag vor der Tagung ein Workshop mit dem Titel „Qualität und Vielfalt in der Apitherapie“ statt. IM Toni Reitinger richtete sich als Referent an 115 Imkerinnen und Imker, denen die Herstellung von hochwertigen Bienenprodukten ein Anliegen ist. 

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In der Apitherapie benötigen wir alle Bienenprodukte, nicht nur Honig. Die Kombination und die Verarbeitung der verschiedenen Spezialprodukte unterliegen keinen rechtlichen Vorgaben, sehr wohl aber ist die Kenntnis der korrekten Etikettierung notwendig und die richtigen praktischen Arbeitsschritte sind Voraussetzung für das Erzielen der erforderlichen „Inneren Qualität“ der Produkte. Selbstverständlich sind auch alle hygienischen Grundregeln einzuhalten. In dem Workshop wurden unter anderem folgende Themen behandelt:Grundvoraussetzungen für die “API-TERRA” Qualität, Erzeugung von Honig, Blütenpollen, Propolis und Gelée Royale in “API-TERRA” Qualität, Herstellung von Spezialprodukten: Cremehonig mit Blütenpollen, Propolis, Gelée Royale, vakuumgetrocknete Früchte, Propoliscreme, Gesamter Rechtsbereich

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Albert Schittenhelm